Kindern Schwimmen beibringen: Diese 13 Sicherheits-Regeln solltest du kennen!

Wie du deinen Kindern das Schwimmen beibringst, lernst du in der Onlineschwimmschule. Du erfährst nicht nur, wie du als Elternteil deinem Kind das Schwimmen beibringst, du erfährst noch alles Wissenswerte rund um Wassergewöhnung, Baderegeln und Schwimmabzeichen. Darüber hinaus ist es wichtig, um und im Wasser stets Vorsicht walten zu lassen. Dafür gebe ich viele Tipps und Tricks in meinen Inhalten, doch am Ende bist du am Schwimmbad oder Pool auf dich alleine gestellt. Mit den folgenden 13 Regeln stellst du sicher, dass deine Kinder am und im Wasser immer sicher sind. Gerade wenn du deinen Kindern Schwimmen beibringen möchtest, solltest du diese Sicherheits-Regeln unbedingt kennen!

Kindern Schwimmen beibringen: Mit Sicherheit und Spaß

Regel #1: Passe gut auf deine Kinder auf!

Die erste Regel ist: Wenn dein Kind im Wasser ist, gilt für dich Augen auf und Konzentration! Lenke dich nicht mit deinem Smartphone oder einem Buch ab, auch wenn Bademeister:innen am Beckenrad stehen. Mal eben den Rasen mähen während die Kids im Pool plantschen? Keine gute Idee.

Regel #2: Vermeide Alkohol am Wasser!

Alkohol und andere Drogen verstehen sich nicht gut mit Schwimmen. Diese Regel solltest du vor allem dann beherzigen, wenn du andere Kinder beaufsichtigst. Sollte etwas passieren, reagierst du langsamer als im nüchternen Zustand.

Regel #3: Begleite jüngere Kinder ins Wasser!

Jüngere Kinder sollten nicht alleine im Wasser sein. Gleiches gilt für unsichere Schwimmer. Stelle sicher, dass du dich immer innerhalb einer Armlänge von deinem Kind befindest! Wenn du das Wasser verlassen musst, nimm dein Kind mit.

Regel #4: Lasse dein Kind nicht unter Aufsicht anderer Kinder!

Babies und junge Kinder sollten nicht von anderen Kindern im Wasser beaufsichtigt werden. Auch wenn diese sichere Schwimmer sind, werden sie in einem Notfall dein Kind nicht gut genug retten können.

Regel #5: Wasserbeauftragten ernennen

Bei Garten-Parties oder Ausflügen zum See kann man sich schnell mit Picknick und Gesprächen ablenken. Gerade große Gruppen sollten daher einen Wasserbeauftragten ernennen, der die Kinder im und am Wasser immer im Auge behält. Wechselt euch unter den Erwachsenen ab, damit alle entspannt den Tag genießen können.

Regel #6: Faszination Wasser nicht unterschätzen!

Das Risiko, dass ein Kleinkind ertrinkt, ist dann am größten, wenn es unbeaufsichtigt und überraschenden Zugang zu Wasser findet. Kinder sind neugierig und erforschen ihre Umgebung. Gerade das funkelnde Nass zieht sie an und stellt deswegen ein Sicherheitsrisiko dar! Seid also generell in der Nähe von Wasser aufmerksam, auch wenn ihr gar nicht schwimmen geht.

Regel #7: Rettungswesten nutzen!

Die nächste Regel lautet: Benutze eine Rettungsweste! Wenn ihr auf einem Boot unterwegs seid oder an natürlichen Gewässern mit steilen Ufern, sind Rettungswesten – teilweise sogar gesetzlich – ein Muss! Stelle sicher, dass diese richtig passen und zertifiziert sind. 

Worauf du beim Kauf einer Rettungsweste für Kinder achten solltest, erfährst du hier. 

Regel #8: Notfallsituationen durch Prävention vermeiden!

Lerne die Anzeichen eines Badeunfalls zu deuten. Wie verhält sich ein Kind oder ein Erwachsener beim Ertrinken? Welche Vorzeichen gibt es? Außerdem sollte Person in dem Umfeld deines Kindes lernen, zu reanimieren und wie man eine ertrinkende Person rettet. 

Regel #9: Niemals in Flüssen schwimmen gehen!

Spricht für sich. Die vielen Badeunfälle jedes Jahr im Rhein und Co. könnten alle durch diese Regel vermieden werden.

Regel #10: Verlasse dich nicht auf Schwimmhilfen!

Schwimmhilfen wie Schwimmflügel oder Halsringe haben ihre Daseinsberechtigung. Du solltest dich aber nicht zu sehr auf sie verlassen. Sonst kann es passieren, dass sich dein Kind an die Schwimmhilfe gewöhnt und in Panik gerät, wenn es diese nicht dabei hat. Mehr Informationen zu Schwimmhilfen findest du hier: onlineschwimmschule.de/schwimmhilfen

Regel #11: Wasserregeln festlegen!

Kindern Schwimmen beibringen erfordert die Motivation und Unterstützung der gesamten Familie. Darüberhinaus solltet ihr innerhalb der Familie mit den Kindern Regeln am Wasser festlegen. Am besten so früh wie möglich! Bei uns in der Familie ….

Regel #12: Kommunikation ist das A und O!

Wie oft passiert es, dass du im Schwimmbad bist, dein Kind beaufsichtigst und dann um die Ecke musst. Vielleicht denkst du dir “Ach, das passt schon!”, es sind ja noch viele andere Erwachsene da. Genauso wie du dich nicht auf Bademeister:innen verlassen solltest, solltest du dich nicht auf andere Personen verlassen, ohne dich mit ihnen genau abzustimmen! Klärt genau die Verantwortung und gebt Bescheid, wenn jemand mal kurz austritt.

Regel #13: Kümmere dich um Poolsicherheit!

Zu guter Letzt: Hast du einen Pool im Garten? Dann gilt für dich eine weitere Hausaufgabe: Poolsicherheit. Wie ist dein Pool gesichert? Wer hat Zugang dazu? Worauf es für Poolbesitzer:innen ankommt erfährst du auf meinem Blog. 

Detaillierte Übungen und eine Anleitung, wie du deinem Kind Tauchen beibringst, zeige ich dir in einem kostenlosen Workshop. Melde dich hier dazu an:

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